Birgit Ernst

Aus Ostwestfalen-Lippe für Europa

Wer in unserer Region unterwegs ist, wird das Plakat von Birgit Ernst sicher schon an der ein oder anderen Stelle gesehen haben. Die gebürtige Bielefelderin tritt als Spitzenkandidatin der CDU in Ostwestfalen-Lippe für die Europawahl am 26. Mai 2019 an. Weitere Informationen findet Ihr auch auf Ihrer Homepage oder auf Facebook.


Vier Fragen an Birgit Ernst:

Was hat Sie bewogen für die Wahlen zum Europa-Parlament zu kandidieren? 
Ich kandidiere aus Überzeugung für das Europäische Parlament. Meine berufliche Erfahrung und mein Talent für Sprachen werden es mir hoffentlich an der einen und anderen Stelle leicht machen, mich in die Herausforderungen der politischen Arbeit in Brüssel und Straßburg einzuarbeiten.

Worin liegen Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen für Europa?
Europa ist das größte Friedensprojekt der Welt. Man muss allerdings ein wenig in die Geschichte schauen, um zu sehen, wo wir eigentlich herkommen. Jahrtausende tobte in Zentraleuropa ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft einzelner Nationen. Dann die Urkatastrophen der Neuzeit mit zwei schrecklichen Weltkriegen und Millionen Toter. Für die Generationen, die nach 1989 geboren sind, scheint das alles weit weg zu sein und dennoch ist unser friedvolles Zusammenleben mehr denn je gefährdet. 

Um den Zusammenhalt als Zusammenschluss von eigenständigen Nationen auch in Zukunft zu gewährleisten, müssen die Staaten Verständnis füreinander wecken. So hat die Aussöhnung mit dem Osten zu einer guten Freundschaft zwischen vielen Deutschen und Polen beigetragen, auch wenn die Integration der osteuropäischen Staaten (gerade auch in letzter Zeit) längst nicht abgeschlossen ist.

In einer globalisierten Welt kann Europa wirtschaftlich nur gemeinsam bestehen. Gut 500 Millionen Europäer (darunter 83 Mio. Deutsche) stehen einer Weltbevölkerung von 7,6 Milliarden Menschen gegenüber. Um auch jenseits des Pazifiks zwischen den USA, China und Russland stattzufinden, ist eine enge europäische Zusammenarbeit auf allen Ebenen mehr als geboten. Das betrifft die EU als Wirtschaftsakteur, aber auch als Exporteur von Werten und Demokratie. Daher ist mittelfristig auch über zu überlegen, wie mehr Synergien zwischen den derzeit 28 verschiedenen Armeen der Mitgliedsstaaten genutzt werden können.

Ihre größte politische Stärke ist?
Ich höre den Menschen zu und das würde ich auch als meine größte Stärke bezeichnen. Danach startet der Abwägungs- und Entscheidungsprozess und wenn ich dann zu einem klaren Entschluss gekommen bin, setze ich diesen auch mit Ausdauer energisch um! 

Was sind Ihre Hobbies abseits der Politik?
Meine Familie ist das Zentrum meines Lebens. Ich habe mit meinem Mann drei gemeinsame Kinder. Sie sind die Wurzel meines Handelns und geben mir Kraft, Motivation und Zuversicht für meine Arbeit in Politik und Wirtschaft. Ich kann gut nähen und mache das auch von Zeit zu Zeit. Meinen Urlaub verbringe ich gern in Italien oder in Frankreich.

Zur Person:

  • geboren am 02.05.1968
  • verheiratet, drei Kinder
  • Ausbildung: Industriekauffrau Miele,
  • Studium der BWL in Bayreuth und Glasgow
  • Beruf: Steuerberaterin
  • Expertin für Insolvenzsteuerrecht

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