"Das ist nicht zu rechtfertigen"

JU Porta kritisiert Absage der Bundesjugendspiele

Dem Artikel des Mindener Tageblatts vom 21. Juni 2018 konnte entnommen werden, dass die Bundesjugendspiele im Jahr 2018 für die Schülerinnen und Schüler der Realschule Hausberge und des Gymnasiums Porta Westfalica abgesagt werden sollen.

Die Absage der Bundesjugendspiele begründen die Schulleitungen damit, dass der Zustand des Bergsportplatzes teilweise in einem nicht zumutbaren Zustand sei und dieses Gefahren für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit sich bringe.

"Dass nun die unzureichende Sportplatzpflege und -erhaltung auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler ausgetragen wird, ist mit nichts zu rechtfertigen. Das ist erschreckend und eine Frechheit", sagt der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Porta Westfalica Jan-Hagen Herrendörfer.

Tatsächlich kann man feststellen, dass die Instandhaltungsmaßnahmen am Bergsportplatz nur unzureichend vorgenommen werden. Monatelang stehen Bauzäune an der Sporthalle am Bergsportplatz, um vor herabstürzenden Fassadenstücken zu schützen – doch die Reparatur der Fassade bleibt aus. Die Herrichtung des Sportplatzes wird fast ausschließlich in die Hände des SV Hausberge gegeben, also an ehrenamtliche Personen, die dafür ihre Freizeit opfern. 

Die Junge Union fordert die Stadt Porta Westfalica dazu auf, endlich dafür zu sorgen, dass der Zustand des Bergsportplatzes verbessert wird um diesen gefahrenfrei zu nutzen. Die Bedeutung der Bundesjugendspiele wird von der Stadt Porta Westfalica verkannt. In Zeiten, in der die Zahl der übergewichtigen Menschen steigt und die Bereitschaft zur Mitgliedschaft in Sportvereinen sinkt, ist es mehr denn je notwendig, dass sportliche Angebote der Schulen erhalten und ausgebaut werden. 

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